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„Über mich“ – Wen interessiert es?

WebmasterfridayBeim heutigen Webmasterfriday geht es um das Thema „Die Blogautor-Seite“.

Auf der Blogautor-Seite (auch „Über mich“ oder „Wer bin ich“) stellt sich meistens der Autor des Blogs vor und schreibt kurz warum und worüber der Blog handelt. Beim Erstellen dieser Seite stellen sich immer die Fragen „Brauche ich so etwas?“ und „Was schreibe ich?“

Ich bin ein Fürsprecher solch einer Seite über den Blogautor. Ja schon klar ich habe hier selbst (noch) keine aber an und für sich ist diese Seite eine derer, die ich zuerst besuche, wenn ich einen neuen Blog entdecke. Ich habe dann auch eine konkrete Vorstellung was ich gerne erfahren möchte wobei mir folgende, stichpunktartigen Infos besonders wichtig erscheinen:

Name: Holger Steiper

Alter: 22 Jahre

Beruf: Student

Herkunft: Ortenberg (Hessen)

Alles weitere, wie ein Bild und/oder eine Begründung wie man zum Bloggen gekommen ist, ist auch sehr gerne gesehen. Man sollte es dabei aber nicht übertreiben. Einen kompletten Lebenslauf finde ich zu lange und verfehlt die Wirkung.
Die Wirkung. Ja solch eine Seite hat auch einen Sinn und Zweck. Der Leser hat bestenfalls sofort ein sympatisches Bild vor Augen und hat beim weiteren Lesen des Blogs immer einen Bezug zum Autor. Es wirkt alles viel persönlicher und so ist die Chance etwas größer, dass man einen neuen Stammleser gewinnt.

Andere Blogger wiederum verzichten komplett darauf Informationen über sich preis zu geben. Da fehlt mir dann ein Stück weit die Nähe zu den Besuchern. Ist einem der Datenschutz an der Stelle zu wichtig? Wenn jemand herausfinden will wer dieser Blogger ist und wo er her kommt, dann ist das ruck zuck herausgefunden. Mit einem richtigen Suchwort bei Google findet das jeder Laie heraus. Da verzichte ich doch lieber auf das bisschen Datenschutz und gebe meinen Lesern ein heimisches Gefühl.

Bald werde auch ich eine Seite über mich schreiben, denn ich vermisse diese auf sehr vielen Blogs und möchte dann mit gutem Beispiel voran gehen 😛

Hast Du eine „Über mich“ Seite bei Dir? Wenn ja, was schreibst du alles über Dich? Wenn nein, warum nicht?
Welche Informationen über den Autor, einer Seite, sind für Dich besonders interessant?

Was andere Blogs dazu sagen:

Kommentare (7)

die Über-Mich-Seite finde ich auch sehr wichtig…und Datenschutz hin oder her, soweit ich weiß, besteht zumindest hier in Deutschland auch für Blogs eine Impressum-Pflicht, daher erübrigt sich dieser Gedanke eigentlich auch schon
Ein kurzer Steckbrief mit Foto und schon bekommt man als Leser auch einen persönlichen Bezug zu dem Blog.
Das erinnert mich auch immer ein bisschen an diese „Freunde-Bücher“ früher in der Schule 🙂

[…] Schreiblokal: “Über mich” – Wen interessiert es? […]

Mir geht es da genauso. Ich freue mich immer, wenn ich ein paar Grundinfos über den Blogger erhalte. Hierbei ist es mir egal, ob er z.B. seinen Nachnamen angibt, oder nur den Vornamen oder ob er mir nur eine Art Spitznamen sagt, den er auf seinem Blog benutzen möchte. Hauptsache, ich weiß, wie ich ihn ansprechen kann. Schön ist es auch immer zu erfahren, in welcher Gegend jemand wohnt. Dabei erwarte ich nicht, dass ich den genauen Wohnort weiß, aber eine Gegend oder die nächstgrößere Stadt ist schon immer ganz schön. Vor allem bei Fotoblogs hat man dann eine grobe Idee, wo diese Orte zu finden sind und man kann sich in etwa vorstellen wie jemand lebt. Ich finde es auch immer schön Blogs aus der eigenen Gegend zu finden oder aus einer Gegend, wo ich mal gewohnt habe. Gleiches gilt für das (ungefähre) Alter der Person. Zwar bekommt man das auch durch die Art des Schreibens meist in etwa heraus, aber ich weiß doch gern in welchem Lebensabschnitt ein Blogger gerade so ist. Wie du schon sagst – es stellt einen schönen, persönlichen Bezug her und motiviert je nachdem eher zum Lesen des Blogs.
Und entsprechend: Ja, ich habe eine solche Seite, in der ich zumindest diese – für mich wichtigen – Daten angebe. Aber ich kann auch verstehen, wenn der ein oder andere tatsächlich anonym bloggt. Man denke nur mal an die paar Lehrerblogs, die es gibt. Da kann ich es durchaus verstehen, wenn man nicht sagen will, welcher Lehrer man gerade ist, sonst hängen einem damit die Schüler sicher schnell auf der Pelle ^^

Nachdem ich nun deine einen oder anderen Artikel im Rahmen des Webmasterfridays gelesen habe und die Kommentare hier denke ich, ich sollte vielleicht doch eine „Über mich“ Seite erstellen? Bisher war ich immer der Meinung, da schaut sowieso niemand drauf – aber das war wohl ein Irrtum 🙂

LG

Tina

Hey, danke für die Verlinkung – wir haben eine sehr ähnliche Sichtweise!

Das einzige Manko ist, dass du mich falsch geschrieben hast – WobIntosh mit „o“ anstatt einem „e“ 😉

[…] Eine sehr ähnliche Meinung wie ich hat Holger vom Schreiblokal  […]

Der Artikel ist zwar schon eine Weile her, aber den Webmaster Friday gibt es immer noch. Gerade über diesen bin ich hier gelandet und finde natürlich interessant, wer hier schreibt.

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